ASVÖ Tirol Infobox zum Coronathema

Stellt uns eure Fragen im Zusammenhang eures Sportvereins und der aktuellen Coronakrise.                                                                                             

Die aktuelle Situation mit dem Coronavirus sehen drastische Maßnahmen vor.

Beschränkungen im öffentlichen Raum sind unumgänglich. Für den Sport bedeutet dies, dass der Trainings- und Vereinsbetrieb komplett eingestellt werden muss. Alle Sport-, Wettkampf- und Trainingsstätten sind vollständig zu schließen.

Mit diesen neuen Richtlinien ergeben sich auch viele Fragen für die einzelnen Sportvereine.

 

Wir sind bemüht, die an uns gestellten Fragen im Zusammenhang mit der Coronasituation und dem Tiroler Vereinsbetrieb laufend zu beantworten.

Also zögert nicht und schreibt uns hier eure Anliegen.

Schreibt uns euer Anliegen:

FAQ – häufig gestellte Fragen:

Übersicht über Abstandsregelung und Maskenpflicht ab 01.07.2020

Mit dem vorübergehenden Einstellen des gesamten Vereinslebens entstehen für viele der 15.000 Sportvereine schwere wirtschaftliche Schäden. Bei manchen ist ein Weiterbestand stark gefährdet. Egal, ob im Spitzen-, Amateur- oder Breitensport: Einnahmen fehlen, während Kosten weiterlaufen.

Deshalb hat Sport Austria (Bundes-Sportorganisation) als Interessenvertretung des heimischen Sports von Anfang an immer auf einen adäquaten Ersatz gedrängt.

Nun ist es endlich soweit: der 700 Mio. Euro NPO-Unterstützungsfonds ist eingerichtet.

Für sämtliche Informationen rund um die Antragstellung wurde die umfangreiche Informationsplattform www.npo-fonds.at eingerichtet.

Anträge können ab  8. Juli 2020 gestellt werden.

Grundsätzlich dürfen seit 1. Juli alle Sportarten, indoor wie outdoor, ohne Mindestabstand und ohne das Tragen von Masken ausgeübt werden.

Wenn es bei Sportarten bei sportartspezifischer Ausübung zu Körperkontakt kommt – das ist bei den meisten Formen von Mannschafts- und Kampfsportarten der Fall – ist vom Verein oder vom Betreiber der Sportstätte ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten bzw. umzusetzen. Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können, empfehlen wir generell geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

Ja, seit 1. Juli sind Mannschafts- und Kampfsportarten wieder uneingeschränkt möglich.

Bei Sportarten und Formen, bei denen Körperkontakt erfolgt (z.B. Tackle Football, Sparing, Kumite, Figthing), muss für die Ausübung auf nicht öffentlichen Sportstätten ein COVID-19-Präventionskonzept erstellt und umgesetzt werden. Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können, empfehlen wir generell geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

Wenn es bei Sportarten zu Körperkontakt kommt – das ist bei den meisten Formen von Mannschafts- und Kampfsportarten der Fall – ist vom Verein oder vom Betreiber der Sportstätte ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten bzw. umzusetzen. Ein Präventionskonzept hat u.a. zu enthalten:

            1.         Verhaltensregeln von SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen

            2.         Vorgaben für Trainings- und Wettkampfinfrastruktur

            3.         Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material

            4.         Regelungen zum Verhalten beim Auftreten einer COVID-19-Infektion

Das COVID-19-Präventionskonzept kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten im Rahmen von Trainingseinheiten und Wettkämpfen wie beispielsweise ein System zur Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis beinhalten.

Spitzensport
Bei der Sportausübung durch SpitzensportlerInnen, auch aus dem Bereich des Behindertensports, ist vom verantwortlichen Arzt/von der verantwortlichen Ärztin ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dessen Einhaltung laufend zu kontrollieren
Vor erstmaliger Aufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes ist durch molekularbiologische Testung nachzuweisen, dass SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen SARS-CoV-2 negativ sind. Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV2-Infektion sind in den folgenden 14 Tagen vor jedem Wettkampf alle SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen einer molekularbiologischen Testung auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen.

Ja, das ist möglich. Allgemeine und sportartspezifische Handelungsempfehlungen finden Sie hier. Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können, empfehlen wir geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

Ja, Kinder- und Jugendtrainings sind ebenso möglich. Kinder und unmündige Minderjährige (unter 14 Jahre) sind in der Regel während des Aufenthaltes auf der Sportstätte von einer volljährigen Person (ab 18 Jahre) zu beaufsichtigen.

Auch betreute Ferienlager/Sportcamps (mit Kindern) können durchgeführt werden. In geschlossenen Räumlichkeiten muss ein Meter Abstand eingehalten werden. Bei der Sportausübung muss seit 1. Juli kein Mindestabstand mehr eingehalten werden. Das Tragen einer Mund-Nasenmaske kann entfallen, sofern vom Veranstalter ein COVID-19-Präventionskonzept erstellt und umgesetzt wird. Ein Präventionskonzept hat u.a. zu enthalten:

  • Schulung der BetreuerInnen
  • spezifische Hygienemaßnahmen
  • organisatorische Maßnahmen:
    • Gliederung in Kleingruppen von maximal 20 Personen, dass die Interaktion zwischen den Kleingruppen auf ein Mindestmaß reduziert wird
    • Zwischen den Gruppen darf der Abstand von einem Meter nicht unterschritten werden
    • Personen, die zur Durchführung des Ferienlagers erforderlich sind, sind in diese Höchstzahl nicht einzurechnen
    • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion
    • Nachvollziehbarkeit von Kontakten: z.B. ein datenschutzkonformes System auf freiwilliger Basis zur Dokumentation von Teilnahmen  bzw. zur Erfassung von Anwesenheit

Information des Familienministeriums: Leitfaden für Feriencamps und außerschulische Jugendarbeit

Die Sommercamps sowie Gruppentrainings gelten als Veranstaltung im Sinn der Verordnung. Damit sind im Juli 100 TeilnehmerInnen erlaubt, ab 1. August 200 TeilnehmerInnen (ohne BetreuerInnen).

Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können, empfehlen wir geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

  1. Die Person ist sofort in einem eigenen Raum unterzubringen. Zur Risikominimierung darf bis zum Eintreffen des Gesundheitspersonals niemand das Trainingslager verlassen.
  2. Die Verantwortlichen sind verpflichtet umgehend die Gesundheitsberatung unter 1450 anrufen, deren Vorgaben Folge leisten sowie die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin) informieren.
  3. Die Verantwortlichen haben bei minderjährigen Betroffenen unverzüglich die Eltern/Erziehungsberechtigten des/der unmittelbar Betroffenen zu informieren.
  4. Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden verfügt. Auch Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörden. Diese verfügen auch, welche Personen zur weiteren Abklärung im Trainingslager bleiben müssen.
  5. Dokumentation welche Personen Kontakt zur betroffenen Person haben bzw. hatten sowie Art des Kontaktes (z.B. mit Hilfe von Teilnehmerlisten).
  6. Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.

Um im Anlassfall entsprechend geordnet vorgehen zu können, sollte bereits im Vorfeld ein wenig frequentierter Raum, der gut zu lüften und desinfizieren ist, ausgewählt werden. Weiters müssen die Kontaktdaten aller TeilnehmerInnen bzw. der Erziehungsberechtigen zur Verfügung stehen und die Teilnahme an Trainingseinheiten dokumentiert werden (z.B. durch Teilnehmerlisten).

Wettkämpfe und Veranstaltungen sind generell erlaubt. Bis 31. Juli dürfen bei nicht zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen maximal 100 TeilnehmerInnen, ab 1. August 200 TeilnehmerInnen mitwirken. Ausgenommen sind jene Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind. Das sind im Sportbereich etwa SchiedsrichterInnen, MitarbeiterInnen der Organisationseinheit und SpielerInnen.

Diese Regelung gilt nicht für Sportveranstaltungen, bei denen keine bestimmte Zahl an TeilnehmerInnen für die Durchführung erforderlich ist wie z.B. Laufveranstaltungen oder Radrennen. Bei solchen Veranstaltungen ist die Zahl der SportlerInnen in die Höchstzahl einzurechnen.

Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen gilt bis 31. Juli die Obergrenze von 250 Personen indoor und 500 Personen outdoor. Es ist grundsätzlich ein Abstand von mindestens einem Meter gegenüber anderen Personen einzuhalten. Ausgenommen von der Abstandsregel sind:

  • Personen die im gemeinsamen Haushalt leben
  • Personen aus einer gemeinsamen BesucherInnengruppe (unter Besucher-/Besucherinnengruppe ist zu versehen: maximal vier Erwachsene zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder oder Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben)

Kann der Abstand der Sitzplätze nicht eingehalten werden, sind die jeweils daneben befindlichen Sitzplätze freizuhalten, oder das Infektionsrisiko durch andere geeignete Schutzmaßnahmen zu minimieren.

Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Ein Mund-Nasen-Schutz ist immer zu tragen, wenn der Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann.

Ein Mund-Nasen-Schutz ist zu tragen:

  • beim Betreten von Veranstaltungsorten in geschlossenen Räumen
  • auf den zugewiesenen Sitzplätzen, wenn der Ein-Meter-Abstand nicht gewährleistet ist
  • bei Indoor-Veranstaltungen, ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze

Der Mund-Nasen-Schutz kann auf den zugewiesenen Sitzplätzen abgenommen werden, wenn ein Meter Sicherheitsabstand gewährleistet ist.

ÖISS-Informationen: „Auslastung von Tribünenanlagen bei Corona bedingten Sicherheitsabständen

Die Lockerungsverordnung sieht seit 1. Juli bei Veranstaltungen mit mehr als 100 TeilnehmerInnen neben einem Präventionskonzept auch die Bestellung eines/einer COVID-19-Beauftragten vor. Auch wenn Schulungen für diesen Bereich nicht verpflichtend vorgeschrieben sind, empfehlen wir, sich in diese Richtung fortzubilden bzw. sich zu informieren. Eine Möglichkeit bietet der Online-Ausbildungskurs des Roten Kreuzes: https://www.roteskreuz.at/wien/katastrophenhilfe/veranstaltungssicherheit/intensivkurse/covid-19-beauftragter/

Sport Austria konnte mit dem Wiener Roten Kreuz eine Kooperation erzielen – somit gilt für alle Sport Austria-Mitglieder ein vergünstigter Preis für die Online Kurse zur/zum COVID-19-Beauftragten.

Bis 20.7.2020 können Sie diesen 4 Stunden Online Kurs für  € 79,- (statt € 99,-) danach um € 119,- (statt € 149,-) buchen. Link zur Anmeldung: https://kursbuchung.wrk.at/versteckte-seiten/kurssuche/?kathaupt=11&knr=20C0VID19B&kursname=Bundessportorganisation+C0V19+Beauftragter

Sie können sich jederzeit anmelden, es muss kein spezieller Termine ausgewählt werden, da dieser Kurs zu jedem Zeitpunkt von den TeilnehmrInnen absolviert werden kann. Ablauf:

  • Anmeldung über den Link zu keinem der angeführten Termine
  • Eingangsbestätigung wird per Mail an den/die TeilnehmerIn versendet
  • Am nächsten Werktag wird die Anmeldebestätigung mit dem Link zum Online Kurs versendet
  • Ab diesem Zeitpunkt kann der Kurs zu jeder Zeit absolviert werden
  • Nach Absolvierung kann der/die TeilnehmerIn das Zertifikat ausdrucken

Das Bildungsministerium hat mit 02.06.2020, das Hygienehandbuch für Schulen wie folgt adaptiert:  „Entsprechend § 128 A SchoG kann die Schulraumüberlassung an schulfremde Organisationen und Einhaltung der geltenden Hygienemaßnahmen schulautonom erfolgen.“

Dementsprechend darf die Schule grundsätzlich externen Sportvereinen den Schulturnsaal wieder zur Verfügung stellen.

Bitte hier mit der jeweiligen Bildungseinrichtung individuell abklären und die Entscheidung der Leitung respektieren.

Viele Fachverbände haben bereits eigene Handlungsempfehlungen für ihre Sportart verfasst und zur Verfügung gestellt.
Auf der Seite https://www.asvo-corona.at/ kann man sie nachlesen und downloaden.

Die Ausnahmesituation rund um COVID-19 hat betreffend die Verwendung der Pauschalen Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) einige Fragen aufgeworfen. Da für Heimtrainings bzw. angeleitete Trainings via Videokonferenz kein Reiseaufwand entsteht bzw. entstand, dürfte die PRAE nicht sozial- und steuerfrei zur Auszahlung gebracht werden. Durch intensive Bemühungen des Sports konnte nun eine Ausnahmeregelung für die Anwendung der PRAE erwirkt werden, welche im Nationalrat beschlossen wurde.

Gemäß dieser darf, wenn aufgrund der COVID-19 Krise Sportstätten gesperrt sind bzw. waren und alle anderen Voraussetzungen (Ausübung in nebenberuflicher Tätigkeit, Einhaltung der Tageshöchstgrenze von € 60.- etc.) für den Bezug erfüllt sind, auch ohne das Vorliegen einer Reisetätigkeit (z.B. Training zu Hause, Training in Form einer Videokonferenz) vom Verein/Verband steuer- und sozialversicherungsfrei eine PRAE ausgezahlt werden.

Zeitraum der Anwendbarkeit: 16.3.2020 (Beginn Schließung der Sportstätten) bis 31.12.2020. Diese Ausnahmeregelung gilt rückwirkend mit 16.3. für die Zeiträume im Jahr 2020, in welchen die Sportstätten gesperrt sind. Die „Einsatztage“ sind entsprechend zu dokumentieren, auch wenn die „Einsatztage“ zu Haus erbracht wurden. Die entsprechenden Formulare zur PRAE finden sie hier.

Bei der Firma Cosmos ist es möglich Mund- und Nasenmasken in größeren Mengen zu bestellen.
Hier findet ihr die Beschreibung sowie das Bestellformular.

Hygiene-, Desinfektionsmittel und andere Schutzausrüstungen sind beispielsweise bei den in dieser Liste angeführten Unternehmen schon in kleineren Mengen verfügbar. Diese österreichischen Unternehmen sind bereits seit vielen Jahren in entsprechenden Geschäftsbereichen tätig.

Wenn Sie in den nächsten Tagen eine Generalversammlung oder Jahreshauptversammlung geplant haben, können Sie diese auf Grund des mit 16. März 2020 in Kraft getretenen Versammlungsverbotes natürlich nicht abhalten. Richten Sie daher bitte folgendes Schreiben an Ihre zuständige Bezirkshauptmannschaft oder Polizeidirektion.

Als Begründung kann folgende Vorlage dienen:

Aufgrund des mit 16. März 2020 in Kraft getretenen Versammlungsverbotes können wir unsere für „XYZ“ geplante Generalversammlung/Jahreshauptversammlung nicht abhalten. Alle bisher gewählten Funktionäre und Funktionärinnen behalten Ihre Funktionen. Wir werden die Generalversammlung/Jahreshauptversammlung – sobald es die Gesetzeslage zulässt – nachholen.

Wir bitten um Kenntnisnahme.
(Vereinsmäßig gezeichnet)


Generell sollten Versammlungen auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2020 verlegt werden. Sitzungen oder Versammlungen, die trotzdem abgehalten werden müssen wie zum Beispiel Vorstandssitzungen, Versammlungen zur Beschlussfassung oder zur Wahl eines neuen Vorstandes, weil die Funktionsperiode ausläuft, können auch ohne physische Anwesenheit der TeilnehmerInnen durchgeführt werden. Das Bundesministerin für Justiz (BMJ) hat dazu durch Verordnung nähere Regelungen betreffend die Durchführung dieser Versammlungen getroffen, die in folgendem Erlass näher erläutert sind: https://www.justiz.gv.at/file/2c94848a6ff6ffb20170de903c3a403a.de.0/ejabl%20nr._59_2020.pdf

Diese Regelungen erlauben Verbänden/Vereinen, auch wenn dies die Statuten nicht vorsehen, Sitzungen (z.B. des Vorstandes) oder statutarisch vorgeschriebene Versammlungen (z.B. Generalversammlung) per Videokonferenz abzuhalten. Dies gilt auch, wenn es sich um eine Delegiertenversammlung handelt. Sind Videokonferenzen für Sitzungen mit wenigen TeilnehmerInnen (z.B. Vorstandssitzung) eine praktikable Möglichkeit der Interaktion, so können diese mit steigender Anzahl der TeilnehmerInnen (z.B. Generalversammlung) nicht mehr möglich bzw. zweckmäßig sein. Daher sieht die Verordnung vor, dass bei Generalversammlungen der Vorstand für Angelegenheiten, die eine Beschlussfassung durch die Generalversammlung bedürfen (z.B. Wahlen), eine schriftliche Abstimmung anordnen kann. Dies ist auch möglich, wenn die Statuten dies nicht vorsehen. Eine schriftliche Abstimmung kann auch auf elektronischem Weg (z.B. per E-Mail) erfolgen. Weitere Details sind im oben angeführten Erlass zu entnehmen.

In Anbetracht des damit verbundenen Aufwandes wird empfohlen, die Beschlussfassung auf die Punkte zu beschränken, die keinen Aufschub erlauben (z.B. Wahlen bei Auslaufen der Funktionsperiode des Vorstandes). Die Verordnung tritt rückwirkend mit dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des COVID-19-Gesetzes in Kraft. Somit werden auch virtuelle Versammlungen, die zwischen 22.3. und 8.4.2020 stattgefunden haben, nachträglich legalisiert.

Nein. Nach derzeitigem Stand und den Hinweisen durch die Bundes-Sport GmbH können alle Subventionen nach dem Regulativ des ASVÖ Tirol ohne Verminderung ausbezahlt werden.

Einen Überblick über alle möglichen Subventionen des ASVÖ Tirol findet ihr hier.

Aktuell steht der gesamte Tiroler Sport und seine Angehörigen vor der Aufgabe, die Herausforderungen im Trainingsalltag trotz der massiven Einschränkungen zu meistern. Die derzeitige Situation bringt auch die Gefahr der psychischen Belastung mit sich, kann aber von manchen auch als Chance gesehen werden.

„If you can´t go outside, go inside!” Ganz nach diesem Motto wird unterstützt und begleitet.

Verloren gegangene Strukturen und Abläufe, veränderte Trainingsgewohnheiten, abgesagte bzw. verschobene Wettkämpfe, Sorgen um die private und sportliche Zukunft beschäftigen zurzeit viele FunktionärInnen, TrainerInnen und AthletInnen. Diese Stresssituation kann zu persönlichen Krisen führen.

Für die sportpsychologische Koordinationsstelle des Landes Tirol ist es in dieser Krisenzeit unerlässlich, rasch und schnell kompetente Hilfe zu leisten. Aus diesem Grund bieten wir allen FunktionärInnen, TrainerInnen und AthletInnen des Tiroler Spitzen- und Nachwuchssports unabhängig von den genehmigten Fördermitteln der sportpsychologischen Förderung des Landes Tirol sportpsychologische Betreuungs- und Beratungsgespräche via Videotelefonie und Telefon an.
Trotz dieser Einschränkungen kann diese Zeit auch effektiv genutzt werden!

Insbesondere das Training bzw. die Entwicklung der mentalen Fähigkeiten und Fertigkeiten kann in den Vordergrund rücken. Die Chance, die trainings- und wettkampffreie Zeit für die Erarbeitung/Entwicklung der mentalen Kompetenzen mittels Videotelefonie und Telefon zu nutzen, auch dafür stehen wir gerne zur Verfügung!

Kontaktaufnahme:
Mag. Mirjam Wolf
mirjam.wolf@tirol-kliniken.at
0664/3825523

Die Regierung stellt Hilfmaßnahmen bei Liquiditätsengpässen auch für selbstständige TrainerInnen

Voraussetzung für die Anwendung der unten angeführten Maßnahmen ist in allen Fällen, dass der/die Steuerpflichtige glaubhaft machen kann, dass er/sie von einem Liquiditätsengpass betroffen ist, der konkret auf eine Coronavirus-Infektion zurückzuführen ist. Dazu zählen zum Beispiel außergewöhnlich hohe Stornierungen von Hotelreservierungen, Ausfall von Sport- und Kuluturveranstaltungen aufgrund behördlicher Verbote, Ausfall oder Beeinträchtigung von Lieferketten oder Ertragseinbußen durch Änderung des Konsumverhaltens.

Sämtliche Anträge, die die unten angeführten Maßnahmen betreffen, sind sofort zu bearbeiten.

  • Einkommen- oder Körperschaftsstuervorrauszahlungen für 2020 können herabgesetzt oder mit null Euro festgesetzt werden
  • Abstandnahme von der Festsetzung von Nachforderungszinsen
  • Stundung und Entrichtung in Raten
  • Stundungszinsen bis zu Null herabsetzen
  • Säumniszuschläge bis zu Null herabsetzen

Das Formular findet man unter folgendem Link:

www.bmf.gv.at/public/informationen/coronavirus-hilfe.html

Die Möglichkeit zur „Corona-Kurzarbeit“ steht nun auch den Sportvereinen offen. Bislang war dies nur Vereinen der Fußball-Bundesliga möglich. Damit soll besonders Vereinen geholfen werden, die sich aufgrund der finanziellen Situation mit Kündigungen ihrer DienstnehmerInnen beschäftigen müssen (DienstnehmerInnen im Sinne der Einkommensteuer- bzw. Sozialversicherungsgesetz). Wichtige Information: Die Unterschriftsfelder der Sozialpartner können bei der Antragstellung frei gelassen werden!

Notwendige Formulare zur Antragsstellung:

Gemeinnützige Sportvereine können im Rahmen der PRAE „Pauschale Reiseaufwandsentschädigung“ bis zu 60 Euro pro Einsatztag, insgesamt 540 Euro pro Monat steuerfrei an SportlerInnen, TrainerInnen, Schiedsrichter, Instruktoren und Sportbetreuer als Aufwandserstattung (§ 3 Abs1 Z16c EstG) auszahlen.

Kostenersätze im Zusammenhang mit ihrer sportlichen Tätigkeit erhalten. Einsatztage sind Training oder Wettkampftage!

Conclusio: die PRAE kann ausschließlich für Einsatztage im Rahmen der sportlichen Tätigkeiten für Training oder Wettkämpfe steuer- bzw. sozialversicherungsfrei in Anspruch genommen werden!

Angaben zur Tätigkeit und dem Bezieherkreis

Gemäß § 3 (1) Z 16c EStG und § 49 (3) Z 28 ASVG besteht die Möglichkeit, dass SportlerInnen und SportbetreuerInnen ihren Reiseaufwand pauschal ersetzt bekommen können. Gemäß Finanzausschuss des Parlaments gilt der Begriff Sportler und Sportbetreuer hierbei für folgende Personengruppen:

  • Mannschaftssportler/innen sowie Einzelsportler/innen, die von gemeinnützigen Sportvereinen und –verbänden Trainer, Instruktoren und Übungsleiter, die die Sportler/innen sportfachlich unterstützen;
  • weitere Sportbetreuer, die die Sportler/innen medizinisch oder organisatorisch unterstützen (Masseure, Sportärzte, Zeugwarte)
  • sowie Personen, die für die sportliche Leitung einer Veranstaltung zuständig sind (Schieds-/ Kampfrichter, Rennleiter).
  • Für Hilfskräfte innerhalb von Veranstaltungen ist die Inanspruchnahme der pauschalen Reiseaufwandsentschädigung zwar steuerlich (EStG) aber nicht sozialversicherungsrechtlich (ASVG) zulässig.
  • Nicht anwendbar für: Funktionäre (Vereinsrichtlinien)

Wir sind derzeit bemüht, für diese außergewönliche Zeit der Corona-Krise, Sonderregelungen für die PRAE zu erarbeiten und Erleichterungen zur Verwendung zu erwirken. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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