Sieg beim Heimweltcup: Paraclimberin Jasmin Plank gewinnt in Innsbruck

Unter den ersten Gratulanten: ASVÖ Tirol Präsident Hubert Piegger (r.) mit Jasmin Plank vor der soeben bezwungenen Kletterwand

Innsbruck ist bezwungen: Paraclimberin Jasmin Plank gelingt es erstmals beim Heimweltcup zu gewinnen. Nach dem Sieg in Salt Lake City hatte wieder die Schulter Probleme gemacht, doch sie hat sich rechtzeitig zurückgekämpft. Auf die Frage, wie sich der Sieg in Innsbruck anfühlt, antwortet Jasmin mit einem Grinsen über beide Ohren „richtig geil!“.

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ASVÖ Tirol Präsident Hubert Piegger war im Vorfeld des Finals schon überzeugt, dass Jasmin den Weltcup in Innsbruck für sich entscheidet. Nach einer gewonnenen Qualifikation am Dienstag startete sie zum Schluss in der Kategorie RP1. 

In weniger als 2:30 Minuten schaffte Jasmin es nach ganz oben an der Kletterwand des Kletterzentrums Innsbruck, damit stand sie als Siegerin fest. Vorher waren Melissa Ruiz (USA) und Marta Peche Salinero (ESP) weit gekommen, ihnen ging aber kurz vor Schluss die Kraft aus. Nicht so bei Jasmin Plank: „Wie ich im Finale Richtung Top geklettert bin, haben meine Beine einen hohen Tonus bekommen – ich habe gewusst, ich muss durchbeißen und es einfach durchziehen“

Unter den ersten Gratulanten war dann auch schon Hubert Piegger, der zuvor mitgefiebert und angefeuert hat. Das Verhältnis zur Paraclimberin ist sehr freundschaftlich, das zeigte sich auch beim Aufeinandertreffen der beiden, bei dem Jasmin ihr Buch  – welches sie gemeinsam mit David Fritzsche, Sebastian Depke, Vanessa Weber,  und Michael Füchsle veröffentlicht hat – an Hubert übergab. Er betont immer wieder, dass Jasmin eine „Wahnsinns Athletin“ ist, aber auch „extrem sympathisch“. 

Doch was macht es so schwierig, in Innsbruck zu gewinnen? Jasmin gibt zu, dass sie vor heimischer Kulisse sehr nervös war: „Heimweltcup ist für mich immer viel, viel mehr Aufregung, als wenn ich jetzt ein paar Hundert oder Tausend Kilometer weg bin, weil halt einfach alle da sind. Ich will dann abliefern und das macht mir den Heimweltcup manchmal noch schwieriger.“

Für die Paraclimbing-Asse geht es am 2./3. Juli in Imst mit dem „Master“ weiter, eine Woche später folgt in Villars (SUI) das Weltcup-Finale. Wir drücken auch für die kommenden Wettkämpfe die Daumen und freuen uns über weitere tolle Ergebnisse.

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