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Informationen und FAQ zum Thema Corona

Die aktuelle Situation mit dem Coronavirus sehen drastische Maßnahmen vor.

Beschränkungen im öffentlichen Raum sind unumgänglich. Für den Sport bedeutet dies, dass der Trainings- und Vereinsbetrieb komplett eingestellt werden muss. Alle Sport-, Wettkampf- und Trainingsstätten sind vollständig zu schließen.

Mit diesen neuen Richtlinien ergeben sich auch viele Fragen für die einzelnen Sportvereine.

 

Wir sind bemüht, die an uns gestellten Fragen im Zusammenhang mit der Coronasituation und dem Tiroler Vereinsbetrieb laufend zu beantworten.

Also zögert nicht und schreibt uns hier eure Anliegen.

Schreibt uns euer Anliegen:

FAQ – häufig gestellte Fragen:

Nein. Nach derzeitigem Stand und den Hinweisen durch die Bundes-Sport GmbH können alle Subventionen nach dem Regulativ des ASVÖ Tirol ohne Verminderung ausbezahlt werden.

Einen Überblick über alle möglichen Subventionen des ASVÖ Tirol findet ihr hier.

Aktuell steht der gesamte Tiroler Sport und seine Angehörigen vor der Aufgabe, die Herausforderungen im Trainingsalltag trotz der massiven Einschränkungen zu meistern. Die derzeitige Situation bringt auch die Gefahr der psychischen Belastung mit sich, kann aber von manchen auch als Chance gesehen werden.

„If you can´t go outside, go inside!” Ganz nach diesem Motto wird unterstützt und begleitet.

Verloren gegangene Strukturen und Abläufe, veränderte Trainingsgewohnheiten, abgesagte bzw. verschobene Wettkämpfe, Sorgen um die private und sportliche Zukunft beschäftigen zurzeit viele FunktionärInnen, TrainerInnen und AthletInnen. Diese Stresssituation kann zu persönlichen Krisen führen.

Für die sportpsychologische Koordinationsstelle des Landes Tirol ist es in dieser Krisenzeit unerlässlich, rasch und schnell kompetente Hilfe zu leisten. Aus diesem Grund bieten wir allen FunktionärInnen, TrainerInnen und AthletInnen des Tiroler Spitzen- und Nachwuchssports unabhängig von den genehmigten Fördermitteln der sportpsychologischen Förderung des Landes Tirol sportpsychologische Betreuungs- und Beratungsgespräche via Videotelefonie und Telefon an.
Trotz dieser Einschränkungen kann diese Zeit auch effektiv genutzt werden!

Insbesondere das Training bzw. die Entwicklung der mentalen Fähigkeiten und Fertigkeiten kann in den Vordergrund rücken. Die Chance, die trainings- und wettkampffreie Zeit für die Erarbeitung/Entwicklung der mentalen Kompetenzen mittels Videotelefonie und Telefon zu nutzen, auch dafür stehen wir gerne zur Verfügung!

Kontaktaufnahme:
Mag. Mirjam Wolf
mirjam.wolf@tirol-kliniken.at
0664/3825523

Das Ausreiten bzw. den Reitstall für sportliche Aktivitäten aufzusuchen ist derzeit in Tirol aufgrund des Maßnahmepakets der Tiroler Landesregierung nicht gestattet.

Prinzipiell dürfen Sie aber Ihr Pferd aufsuchen, wenn dies zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr notwendig ist.

Das bedeutet, zulässig ist ein Betreten des Stalls oder Reitbetriebs für die Betreuung, Pflege und Gesunderhaltung des Tieres. Dabei ist durch die Eigentümerin oder den Eigentümer der Reitanlage sicherzustellen, dass nur eine Person pro Pferd Zugang zur Anlage hat und dass das Betreten der zu der Reitanlage gehörenden Gebäude oder Gebäudeteile in einem zeitlich koordinierten und abgestimmten Rahmen stattfindet. Ansonsten ist das Betreten von öffentlichen Räumen, zu denen auch Reitbetriebe und Pferdeställe zählen können, untersagt.

Um das eigene Pferd ausreichend bewegen zu können, darf der Stall oder die Reitanlage betreten werden. Ist freier Auslauf auf der Koppel nicht möglich, muss Bewegung auf andere Art und Weise sichergestellt werden. Etwa in Form von Longieren, Spazieren gehen, Schrittmaschine oder dergleichen. Voraussetzung ist aber immer, die Vorgaben zur Vermeidung einer Covid-19-Infektion zu beachten: also keine Ausritte oder Trainings in Gruppen zu unternehmen. Dabei darf das Gelände der Reitanlage jedenfalls nicht verlassen werden. Ein Ausreiten im öffentlichen Raum ist nicht möglich.

Von Seiten der Politik wird eindringlich ersucht von verletzungsträchtigen Sportaktivitäten Abstand zu nehmen, um Krankenhäuser mit Unfallbehandlungen nicht unnötig zu belasten. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass bei etwaigen Verletzungen keinerlei Haftung übernommen wird, wenn die entsprechenden Verordnungen nicht eingehalten wurden.

Die Empfehlung von Präsident Mag. Klaus Haim (Tiroler Pferdesportverband) sieht Folgendes vor:

Empfehlung des Tiroler Pferdesportverbands zur Versorgung von Pferden in Einstellbetrieben während der Ausgangssperre

Liebe PferdebesitzerInnen,

die Tiroler Landesregierung hat am 15. März 2020 eine Ausgangssperre verordnet. Grundlage für diese Verordnung bildende verkehrsbeschränkenden Maßnahmen nach dem Epidemie-Gesetz von1950. In diesem Gesetz gibt es auch Ausnahmeregelungen:

Eine Handlung zur Versorgung von Tieren ist erlaubt.

Ich erlaube mir als Präsident des Tiroler Pferdesportverbandes eine Empfehlung zu geben, um das Ansteckungsrisiko für Menschen in Reitställen möglichst auszuschließen:

  • Es sollten in Einstellbetrieben nicht mehr als fünf BesucherInnen gleichzeitig anwesend sein.
  • Jede/r Pferdebesitzer/in oder Verantwortliche/r sollte in Einstellbetrieben nicht mehr als eine Stunde täglich pro Pferd zur Versorgung, Bewegung und Verabreichung von Medikamenten verbringen.
  • Den StallbesitzerInnen wird empfohlen, eine Planung für Besuchszeiten bei den Pferden vorzunehmen, sodass gewährleistet ist, dass sich zu keinem Zeitpunkt mehr als fünf Besucher im Reitstall aufhalten.

Wir verstehen und akzeptieren alle Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus und hoffen, dass sich die Lage durch dies gesetzten Schritte rasch verbessert. Ich bitte alle Pferdebesitzer/innen nur Maßnahmen zu setzen, die für die Tiergesundheit absolut notwendig sind.

Mit besten Grüßen und großer Hoffnung auf Besserung,

Mag. Klaus Haim
Präsident des Tiroler Pferdesportverbandes

Fritzens, 15. März 2020

(https://www.pferdesport-tirol.at/)

 

Weitere Infos finden Sie auch auf https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus—Haeufig-gestellte-Fragen.html unter dem Punkt Corona und Haustiere.

Laut den aktuellen Maßnahmen der Bundesregierungen sind Veranstaltungen abzusagen, der Sportbetrieb einzustellen und Sportstätten zu schließen.

Sanierungsmaßnahmen-, Erhaltungs- und Wartungsarbeiten von Sportanlagen fallen unter den Ausnahmetatbestand: „Ausgenommen vom Verbot sind Betretungen, die für berufliche Zwecke erforderlich sind und sichergestellt ist, dass am Ort der beruflichen Tätigkeit zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten werden kann, sofern nicht durch entsprechende Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann. Dabei ist darauf zu achten, dass eine berufliche Tätigkeit vorzugweise außerhalb der Arbeitsstätte erfolgen soll, sofern dies möglich ist und Arbeitgeber und Arbeitnehmer darüber ein Einvernehmen finden.“

Das Betreten der Anlage ist demnach nur für berufliche Zwecke erlaubt, die unbedingt erforderlich und nicht aufschiebbar sind. Was darunter zu verstehen ist, muss im jeweiligen Einzelfall vom Arbeitgeber beurteilt werden. Die Sportplatzpflege ist aber nicht als Grundbedürfnis zu verstehen. Gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass am Ort der beruflichen Tätigkeit zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten werden kann.

Um die gewaltigen finanziellen Ausfälle auf Basis von konkreten Zahlen, Daten und Fakten transparent belegen zu können, werden momentan einheitliche Kriterien ausgearbeitet und die Sportvereine danach aufgefordert, ihre erlittenen Schäden auf Basis dieses Kriterienkatalogs genauestens zu dokumentieren und zu übermitteln. Das Formular wird bald zur Verfügung stehen.
Diese Dokumentation wird dann dem Sportministerium übergeben. Sie bildet in weiterer Folge die Grundlage für Gespräche mit den Regierungsverantwortlichen über die Ausfallszahlungen.

Die Regierung stellt Hilfmaßnahmen bei Liquiditätsengpässen auch für selbstständige TrainerInnen

Voraussetzung für die Anwendung der unten angeführten Maßnahmen ist in allen Fällen, dass der/die Steuerpflichtige glaubhaft machen kann, dass er/sie von einem Liquiditätsengpass betroffen ist, der konkret auf eine Coronavirus-Infektion zurückzuführen ist. Dazu zählen zum Beispiel außergewöhnlich hohe Stornierungen von Hotelreservierungen, Ausfall von Sport- und Kuluturveranstaltungen aufgrund behördlicher Verbote, Ausfall oder Beeinträchtigung von Lieferketten oder Ertragseinbußen durch Änderung des Konsumverhaltens.

Sämtliche Anträge, die die unten angeführten Maßnahmen betreffen, sind sofort zu bearbeiten.

  • Einkommen- oder Körperschaftsstuervorrauszahlungen für 2020 können herabgesetzt oder mit null Euro festgesetzt werden
  • Abstandnahme von der Festsetzung von Nachforderungszinsen
  • Stundung und Entrichtung in Raten
  • Stundungszinsen bis zu Null herabsetzen
  • Säumniszuschläge bis zu Null herabsetzen

Das Formular findet man unter folgendem Link:

www.bmf.gv.at/public/informationen/coronavirus-hilfe.html

Die Möglichkeit zur „Corona-Kurzarbeit“ steht nun auch den Sportvereinen offen. Bislang war dies nur Vereinen der Fußball-Bundesliga möglich. Damit soll besonders Vereinen geholfen werden, die sich aufgrund der finanziellen Situation mit Kündigungen ihrer DienstnehmerInnen beschäftigen müssen (DienstnehmerInnen im Sinne der Einkommensteuer- bzw. Sozialversicherungsgesetz). Wichtige Information: Die Unterschriftsfelder der Sozialpartner können bei der Antragstellung frei gelassen werden!

Notwendige Formulare zur Antragsstellung:

Gemeinnützige Sportvereine können im Rahmen der PRAE „Pauschale Reiseaufwandsentschädigung“ bis zu 60 Euro pro Einsatztag, insgesamt 540 Euro pro Monat steuerfrei an SportlerInnen, TrainerInnen, Schiedsrichter, Instruktoren und Sportbetreuer als Aufwandserstattung (§ 3 Abs1 Z16c EstG) auszahlen.

Kostenersätze im Zusammenhang mit ihrer sportlichen Tätigkeit erhalten. Einsatztage sind Training oder Wettkampftage!

Conclusio: die PRAE kann ausschließlich für Einsatztage im Rahmen der sportlichen Tätigkeiten für Training oder Wettkämpfe steuer- bzw. sozialversicherungsfrei in Anspruch genommen werden!

Angaben zur Tätigkeit und dem Bezieherkreis

Gemäß § 3 (1) Z 16c EStG und § 49 (3) Z 28 ASVG besteht die Möglichkeit, dass SportlerInnen und SportbetreuerInnen ihren Reiseaufwand pauschal ersetzt bekommen können. Gemäß Finanzausschuss des Parlaments gilt der Begriff Sportler und Sportbetreuer hierbei für folgende Personengruppen:

  • Mannschaftssportler/innen sowie Einzelsportler/innen, die von gemeinnützigen Sportvereinen und –verbänden Trainer, Instruktoren und Übungsleiter, die die Sportler/innen sportfachlich unterstützen;
  • weitere Sportbetreuer, die die Sportler/innen medizinisch oder organisatorisch unterstützen (Masseure, Sportärzte, Zeugwarte)
  • sowie Personen, die für die sportliche Leitung einer Veranstaltung zuständig sind (Schieds-/ Kampfrichter, Rennleiter).
  • Für Hilfskräfte innerhalb von Veranstaltungen ist die Inanspruchnahme der pauschalen Reiseaufwandsentschädigung zwar steuerlich (EStG) aber nicht sozialversicherungsrechtlich (ASVG) zulässig.
  • Nicht anwendbar für: Funktionäre (Vereinsrichtlinien)

Wir sind derzeit bemüht, für diese außergewönliche Zeit der Corona-Krise, Sonderregelungen für die PRAE zu erarbeiten und Erleichterungen zur Verwendung zu erwirken. Wir halten euch auf dem Laufenden.