Christian Purrer im Sport Austria-Mediengespräch: „Vereinssport muss langfristig mit gezielten Maßnahmen gestärkt werden“

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Im letzten Sport Austria-Medientermin des Jahres 2020 zeigt sich ASVÖ Präsident Christian Purrer meinungsstark und verlangt nach gezielten langfristigen Maßnahmen für den Vereinssport und einer Anhebung der pauschalisierten Reiseaufwandsentschädigung (PRAE).

„Warum wir uns mehr bewegen müssen“- unter diesem Motto hat am 21.12.2020 der letzte Sport Austria Medientermin des Jahres stattgefunden. Zunächst wurde mithilfe einer Studie der OBSERVER Brand Intelligence GmbH anschaulich dargestellt, wie sehr die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen dem Sport in Österreich zugesetzt haben.

Laut der von Sport Austria unterstützen Studie hat sich die sportliche Aktivität in allen Altersgruppen verschlechtert. Knapp ein Drittel der 2000 Befragten gab an, weniger Sport zu betreiben als zuvor. Auch der mediale Sport-Konsum hat abgenommen: Wenig überraschend gaben knapp 60% der Befragten an, weniger Sportveranstaltungen besucht zu haben als vor dem Lockdown. Allerdings nahmen die Zahlen auch beim Streaming um 9%-Punkte ab. Nur im TV wurde der Sport um 10% mehr konsumiert.

ASVÖ Präsident Christian Purrer diskutierte in diesem Mediengespräch zusammen mit Sport Austria Präsidenten Hans Niessl, Sportunion Präsidenten Peter McDonald und ASKÖ Präsidenten Hermann Krist, wie man dieser Entwicklung entgegenwirken kann. 

Der gemeinsame Tenor war: Come-Back stronger – der Sport sollte stärker als zuvor aus der Krise hervorgehen, und das so bald wie möglich. Dafür müssten aber verschiedene Maßnahmen getroffen werden.

Dazu ASVÖ Präsident Christian Purrer: „Die Sportvereine haben sich im ersten Lockdown als kreativ und größtenteils krisenfest erwiesen und konnten dank der Mittel aus dem NPO-Fonds die Einschränkungen im Sportbetrieb verkraften. Der für unsere Gesellschaft so wichtige Vereinssport mit seinen vielen Freiwilligen muss aber auch langfristig mit gezielten Maßnahmen gestärkt werden. Dazu schlage ich eine moderate Anhebung der pauschalierten Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) vor. Diese Regelung schafft gerade im Breitensport Rechtssicherheit für die Tätigkeit vieler engagierter Menschen und die Möglichkeit, etwas Geld dazuzuverdienen. Die PRAE wird unbürokratisch abgewickelt, was sehr positiv ist. Allerdings stammt die Regelung von maximal 540 Euro monatlich von 2009 und ist daher nicht mehr zeitgemäß. Wir fordern die Bundesregierung daher dazu auf, die pauschalierte  Reiseaufwandsentschädigung anzuheben. Das wäre ein wesentlicher Impuls zur Unterstützung unserer ÜbungsleiterInnen und TrainerInnen.“

Mit der Forderung zur Erhöhung der PRAE wiederholt Purrer die Forderung, die ASVÖ Tirol Präsident Hubert Piegger initiiert hat: Die PRAE soll von €540,- monatlich auf €720,- angehoben werden. 

Einen noch ausführlicheren Bericht gibt die Sport Austria, inklusive der Studie, hier:

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